Bau dein Hausboot

Ratgeber zum Eigenbau

Inhaltsverzeichnis:

  1. Vita
  2. Wohnen oder Ferien auf dem Hausboot
  3. Der optimale Standort
  4. Auflagen, Anmeldung, Bootsführerschein
  5. Der geeignete Schwimmkörper
  6. Die Frage nach dem idealen Aufbau
  7. Der Aufbau in Holzständerbauweise
  8. Fenster und Türen
  9. Innenausbau und Einrichtung
  10. Ein autarkes Leben
  11. Heizung
  12. Strom
  13. Motorisierung
  14. Impressum

Der Autor Frank Schäfer arbeitete mehrere Jahre als Fachberater im Fertighausbereich. Neben dem Verkauf war er auch für die Planung und Visualisierung individuell gestalteter Häuser zuständig.

Mit Vorliebe segelte er in seiner Freizeit mit seinem Segelboot meist in holländischen Gewässern.

Heute lebt er in Mecklenburg-Vorpommern, um hier seinen persönlichen Lebenstraum zu verwirklichen: das Leben auf dem Wasser.

Hierbei kam ihm seine langjährige Erfahrung des energetischen Hausbaus, sein Interesse an technischen Details und seine Vorliebe mit Holz als Werkstoff zu arbeiten zugute. Natürlich war seine Leidenschaft für das Segeln und die Affinität zum Wasser ausschlaggebend für die Verwirklichung dieses Projektes.

Wohnen oder Ferien auf dem Hausboot

Spätestens, wenn du um die 50. bist, fragst du dich, ob das bereits alles war, die Jahre vergehen immer rasanter. Du siehst es an den Älteren: Bald fehlt die Kraft und dir bleibt keine Zeit mehr, um die Dinge zu realisieren, die du dir einmal vornahmst.

So erging es mir, denn solange es beruflich lief, stellte ich mir diese Frage kaum, nur manches Mal, in einer stillen Stunde, beschlich mich dieser Gedanke, sollte das jetzt alles sein, im Leben?

Erst als es im Job überhaupt nicht weiter ging, ich mich ausgebrannt und leer fühlte, dachte ich ernsthaft über einen Ausstieg nach. Ich begriff, dass ich bislang in einem Hamsterrad feststeckte und dass es einer glücklichen Fügung zu verdanken war, dass ich aus diesem Spiel heraus geschleudert wurde und nicht länger mitmachen musste.

In der heutigen Zeit zwingt dich der Berufsalltag in eine Rolle hinein, die du oftmals nie so wolltest. Du stehst unter einem enormen Erwartungsdruck, alles muss schneller funktionieren und deshalb packt dich die Rücksichtslosigkeit, weil du automatisch dein eigenes Arbeitstempo auf die Leistungsfähigkeit deiner Mitmenschen überträgst. Irgendwann wirst du nicht mehr derselbe sein. Dir ist die Offenherzigkeit, das Vertrauen zu deinen Nächsten abhandengekommen, und auch deine Sanftmut, mit der du allen früher gegenübertratest. Du musst dir anhören, dass du dich verändert hast und diejenigen, die dich von damals her kennen, erkennen dich nicht mehr.

Ein solches Verhalten schafft Einsamkeit. Menschen sind sehr verletzlich. Arbeitsverhältnisse zerbrechen, Freundschaften dividieren sich oft schleichend auseinander und nicht zuletzt gehen Partnerschaften daran zugrunde.

Sobald dir klar wird, dass die eingeschlagenen Wege bereits ausgetreten sind und du beim Betreten lediglich im Schlamm stecken bleibst, irrst du auf der Suche zu einem neuen Pfad herum. Wenn dieser Moment für dich gekommen ist, gilt es, innezuhalten.

Greife nicht zur Flasche oder anderen Drogen, um die Leere zu betäuben, ziehe dich zurück und denk nach:

Stell dir vor, du sitzt in einem Flugzeug, das zu Boden stürzt. Als einziger Überlebender kommst du mitten im Dschungel zu Bewusstsein. Was machst du jetzt? Niemand wird dich suchen, weil sie dich nicht hier vermuten. Selbst wenn sie dich irgendwann finden, kann es längst zu spät sein. Es macht keinen Sinn, über die Bequemlichkeiten seines früheren Lebens nachzudenken, das hemmt nur den Gedankenfluss. Der Fokus muss auf dein Überleben gerichtet sein.

Also siehst du dich um, schaust, was du auf dem Weg durch die unüberschaubare Wildnis benötigst. Dann begibst du dich auf einen unbekannten Pfad. Ein Instinkt wird dir vorgeben, in welche Richtung du laufen sollst und diesem Impuls wirst du folgen. Wie bei diesem Beispiel gelingt es dir nicht, deinem persönlichen Crash zu entkommen. Du solltest dich lieber aufmachen, um Neues zu entdecken, und dabei wird dir dein innerer Kompass helfen.

Machen wir uns nichts vor: Bei den Meisten entsprach der Beruf niemals dem, was er dem Sinn entsprechend sein sollte, nämlich eine Berufung. Nach der Schule oder dem Studium ergriff man einen Job zur Existenzsicherung. Hinterher gründete man eine Partnerschaft und eine Familie und das bedeutete, Verantwortung zu übernehmen. Zudem gilt der Job in der heutigen Gesellschaft auch als Statussymbol.

Womit zeigt man dies am besten? Ich denke da an einen früheren Werbespot mit den beiden Männern, die sich gegenübersitzen: Einer haut die Fotos mit den Statussymbolen nacheinander auf den Tisch: mein Haus, mein Auto, meine Yacht. Irgendwann steht man genau dort, die Werbung suggeriert perfekt, worauf es in der heutigen Zeit angeblich ankommt und das saugen wir bedenkenlos auf.

Außerdem schaffen die materiellen Dinge auch Sicherheit. Aber was ist, wenn du trotzdem nicht glücklich bist? Oder sich dieser Sicherheitsgedanke irgendwann als Trugschluss erweist?

Wenn du das Vorgenannte mit »Ja« beantwortest, solltest du nicht länger zögern und ins Leben springen. Bewusst auf all das zu verzichten, kann tatsächlich inneren Reichtum bescheren und erfordert natürlich zunächst eine Einkehr zu sich selbst. Danach den Mut, das Vorhaben auch umzusetzen. Wenn ein Tier keine Nahrung mehr findet, wird es sein Revier verlassen und auf der Futtersuche weiterziehen, bis es eine Umgebung mit besseren Lebensbedingungen findet.

Begib dich auf den Weg, suche deine Stärken und finde deine wahre Berufung und entdecke dein verschüttetes Talent. Nur dann wirst du glücklich und nicht mit dem, was du notwendigerweise erlernt hattest, um die Existenz zu sichern.

Folge deinem Traum, indem du die Herausforderung annimmst.

Mir zum Beispiel schoss ein Gedanke durch den Kopf:

Wohin zog es mich in meiner Kindheit? Für das Ergebnis benötigte ich nicht lange, denn genau das, war mein Ziel und dies wollte ich mir jetzt im Alter suchen.

Bietet ein alternatives Leben abseits der Stadt die Lösung und Erfüllung?

Höchstwahrscheinlich kennen Sie die Geschichte von dem Mann, der inmitten einer wunderschönen Natur mit seiner Angel am Wasser sitzt. Ein Fremder tritt zu dem Einheimischen heran und fragt ihn, warum er nicht mehr aus dem Fischen macht. Der Angler dreht sich erstaunt herum und fragt, wie das gemeint sei. Darauf der andere: Er könnte viel effektiver mit einem Netz auf Fischfang gehen. Den Fisch verkaufen, um sich von dem verdienten Geld später eine große Fangflotte zu leisten.

Auf die Frage des Anglers, wozu das Ganze denn gut sein sollte, antwortet der Urlauber:

Damit du ab und zu hier Urlaub machen kannst, um zu angeln.

Daran sieht man: Weniger ist oftmals mehr.

Der eine träumt von der einsamen Berghütte oder einem Biobauernhof mit Vieh- und Landwirtschaft. Der Nächste möchte ein Baumhaus, oder träumt von einem Leben in einem anderen Teil dieser Welt, bei dem Nächsten ist es die Affinität zum Wasser.

So unterschiedlich, wie wir Menschen ticken, so anders wird das Ergebnis nach der Suche des richtigen Rückzugsortes sein.

Warum bei den Tätigkeiten nicht wieder auf altbewährte Handwerkstätigkeiten und Selbstständigkeit setzen?

Viele alte Schuhmacherbetriebe existieren nicht mehr. Das gute alte Handwerk gibt es kaum noch, da die Reparatur meistenteils genauso viel kostet, wie ein Paar in Billigproduktionsländern gefertigte neue Schuhe.

Aber die Zeiten ändern sich, bald wird sich diese Sache glücklicherweise wieder umkehren und es sich lohnen, das alte Paar zum Schuster zu bringen, oder das defekte Kleidungsstück zur Schneiderin.

Zum Glück, denn diese Wegwerfgesellschaft macht unser Planet nicht länger mit.

Weniger ist oftmals mehr und es steckt viel verschüttetes Potenzial in jedem Menschen, wir müssen nur unsere Kreativität entdecken.

Oftmals bringt ein kompletter Ortswechsel die Umkehr.

Nicht umsonst treibt es die meisten Urlauber zu den Orten, an denen sie sich am wohlsten fühlen. Wenn es auch nur ein paar Tage oder Wochen in den Ferien sind.

Bei mir war es die Affinität zum Wasser, in einem Boot, da fühlte ich mich immer am wohlsten, man sieht die Dinge plötzlich aus einer anderen Perspektive.

Und der Gedanke daran veränderte alles:

Ein Hausboot, das, wie der Name sagt, sowohl den Komfort eines Hauses und die Mobilität und Ruhe auf der Wasserfläche vereint, erschien mir ideal.

Es ist ein wunderbares Gefühl, sich aus der Betonwüste der Städte zu befreien, um sich als einen Teil dieser wundervollen Natur zu betrachten. Wer zurück zu seinen Wurzeln findet, der fühlt sich wie neugeboren.

Deshalb bedeutet ein Ausstieg aus dem bisherigen Dasein für mich, als ehemaligen Stadtmenschen aber nicht nur die lang ersehnte Entspannung.

Ein positiver Nebeneffekt im Einklang mit der grünen Umwelt zu leben, ist der, dass ich damit dem Klima unserer Erde helfe. Denn sobald man an Bord geht, verändert man sein Verhalten, spart Wasser, Energie und nicht zuletzt auch Geld und man entdeckt:

Man benötigt viel weniger zum Leben und verhält sich sparsamer mit dem Wasser an Bord.

Außerdem ist man in zu befürchtenden Krisenzeiten autark. Auch dies ist ebenfalls ein wesentlicher Vorteil: in der heutigen Zeit auf alle Eventualitäten vorbereitet sein.

Einen Haken gibt es allerdings: Wenn man das Boot als dauerhaften Wohnsitz nutzt, muss man in Deutschland eine feste Meldeadresse angeben.

Ein Wohngefühl wie auf einem Hausboot empfindet man sonst höchstens auf einer großen, luxuriösen Yacht, aber wer kann sich dieses Leben schon leisten?

Im Verhältnis dazu ist ein Hausboot für ein schmaleres Budget durchaus erschwinglich, es vereint die Mobilität und die Flexibilität genauso wie den Wohnkomfort, auf den man nicht verzichten muss.

Trotz einer Verkleinerung des Wohnraumes lebt es sich nicht wie in der Steinzeit. Das fängt beim effizienten Aufbau inklusive Wärmedämmung an und geht weiter mit dem planvollen Einsatz der verschiedenen Energien, die je nach Möglichkeit genutzt werden können.

Ein kleines komfortables Domizil, von dem man alles aus einer anderen Perspektive betrachtet: Sobald man das Deck betritt, bleiben Lärm und Hektik fern.

Ob man auf Dauer dort leben mag oder sich ab und zu Auszeiten auf dem schwimmenden Eiland gönnt, muss man in Ruhe überlegen.

Dieses Lebensgefühl kann man schlecht in Worte fassen, man sollte es einmal selbst erleben. Darum empfehle ich jedem, sich ein solches Hausboot auszuleihen um einen Urlaub darauf zu verbringen. Mittlerweile gibt es verschiedene Yachtbetreiber, die in den Niederlanden, Berlin und dem Havelland sowie in Mecklenburg-Vorpommern diese schwimmenden oft bunten Ferienhäuser anbieten. Sie können ohne Bootsführerschein gechartert werden. Vor Fahrtantritt erhält jeder Gast eine Einweisung. So bietet die Charterfirma „Bunbo - Das Bungalowboot“, diese schwimmenden bunten Holzboote in kleiner oder größerer Version und zum Teil barrierefrei für einen Urlaub an.

Sie haben die Möglichkeit, in den Wassersportregionen um Berlin, dem Mecklenburger Seengebiet, Brandenburg, in der Nähe der Ostsee sowie in den Niederlanden, einen solchen Urlaub zu buchen.

Adresse: BunBo, das Bungalowboot, Große Mühlenstr. 24 F, 14774 Brandenburg-Plaue, www.bunbo.de

Was gibt es Schöneres, als morgens durch die Rufe der Möwen aufzuwachen, danach mit der ersten Tasse Kaffee entspannt auf der Terrasse sitzen, um den Sonnenaufgang am Horizont zu genießen?

Direkt von Deck ins glasklare Wasser springen, schwimmen und tauchen.

Die Natur und die Sehenswürdigkeiten auf dem Weg bei langsamer Fahrt an sich vorbeigleiten lassen und den Zug der Vögel beobachten.

Die Rufe der Vögel, die man in ihrer Unterschiedlichkeit bald zu unterscheiden weiß. Mit der Kamera phänomenale Aufnahmen machen. Die Schönheiten, die einen umgeben, auf der Leinwand verewigen und zu entdecken, dass das Licht auf dem Wasser jedes Mal anders aussieht. Die Faszination der Wasserreflexionen beobachten und die Wolken, die sich perfekt auf der ruhigen Wasseroberfläche spiegeln.

Irgendwo geht man an Land, schnappt sich das mitgenommene Fahrrad und legt eine Runde per Rad zurück.

Wenn einem danach ist, die Angel auswerfen und von den Enten und Schwänen neugierig beäugt, gemütlich entspannt in der Hängematte liegen.

Nach Lust und Laune halt machen, den Anker werfen, um dortzubleiben, wo es einem gefällt.

Abends, auf der Terrasse sitzend und bei einem Glas Wein den Sonnenuntergang beobachten.

An kalten Tagen sorgt ein Kaminofen für die notwendige und wohlige Wärme. Entspannt schweift der Blick hinaus, auf die Wasserfläche und die Landschaft, die auch im Winter durchaus ihre Reize besitzt. Die Leichtigkeit des Lebens wiederfinden, entschleunigen und allen Ballast hinter sich lassen.

Die neuesten E-Mails und SMS nur lesen, wenn man möchte, vielerorts gibt es in Ermangelung aufgestellter Funkmasten keinen Funkkontakt. Einmal bewusst auf Handy und Co. verzichten und zu sich selbst finden, das erspart so manchem den Griff zu Suchtmitteln und den Psychiater. Wahrscheinlich ist die heutige permanente Erreichbarkeit das eigentliche Problem. Man erkennt, das Fernsehen, der Computer und das Smartphone nicht lebensnotwendige Bestandteile des Lebens sind.

Plötzlich schläft man auf dem Boot tiefen entspannt, denn das Schiff liegt völlig ruhig auf der Wasserfläche, weder Schaukeln noch Elektrosmog wirken sich störend auf den Schlaf aus.

Einen großen Vorteil bietet ein Hausboot vor allem Menschen mit Behinderung: Im Gegensatz zu schlecht erreichbaren, hohen und engen Yachten ist ein solches Schiff barrierefrei, die Außen- und Innenraumgestaltung lässt sich entsprechend behindertengerecht gestalten.

So müssen auch Rollstuhlfahrer oder Senioren nicht auf die Freude an unterschiedlichen Eindrücken verzichten, man hält sich bei gleichzeitiger Mobilität in seiner häuslichen Umgebung auf.

Viele Wasserreservate sind durch Kanäle und Flüsse miteinander verbunden, man kann gemütlich andere Städte und Länder besuchen, ohne die Koffer zu packen, schläft man im eigenen Bett. Sämtliche Familienmitglieder kommen mit an Bord, für Kinder bedeutet das Leben auf einem Hausboot, einen riesigen Spaß und die Haustiere nehmen selbstverständlich auch an der Fahrt teil.

Eine interessante Alternative ist das Wohnen auf einem Hausboot vor allem für Leute, von denen Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt erwartet wird, es ist eine kostengünstige und bequeme Angelegenheit. Teure Städte, wie Hamburg und Berlin, bieten sich für diese Wohnalternative geradezu an. Ein entspanntes Freizeitleben in der hektischen Arbeitswelt, auch das ist machbar.

Außerdem hilft man sich auf dem Wasser genauso wie beim Camping, das Miteinander klappt meistens besser, als im normalen Lebensalltag.

Und zu guter Letzt: Wenn der Nachbar einmal nervt, einfach Leinen los und nichts wie weg! Wo kann man das sonst?

Das Wohnen auf dem Wasser wird bei unseren niederländischen Nachbarn, in England und Teilen der USA bereits seit Jahrzehnten gelebt, mit zunehmender Tendenz. Mittlerweile entdecken es viele Menschen als Lebensraum für sich.

Immer mehr teilweise sehr luxuriöse Häuser, sogenannte Floating - Homes, werden an Kanäle, Flüssen oder Seen gebaut. Diese Häuser sind außer, dass sie am oder über dem Wasser gebaut werden, unbeweglich und unterliegen den örtlichen Bauvorschriften.

Spezialisierte Anbieter gibt es vor allem in den Niederlanden mittlerweile eine Vielzahl. An Interessenten dieser oftmals teuren, aufwendigen und daher unflexiblen Bauten richtet sich mein Buch nicht.

Man sollte eine starke Affinität zur Quelle des Lebens verspüren, hier Ruhe suchen und vielleicht darüber nachdenken, entweder zeitweilig oder vollständig auszusteigen. Beides ist mit dem Bau eines gut durchdachten Hausbootes möglich

Als Nächstes stellt sich die Frage, wo so etwas in unseren Breitengraden überhaupt realisierbar ist.

Das offene Meer ist für ein solches Projekt sicher zu tückisch. Ideale Voraussetzungen bieten die Wasserflächen Mecklenburg-Vorpommerns, die Niederlande oder, wer gerne im Ausland lebt, die Kanäle Frankreichs und Englands.

Zunächst dachten wir an Holland, das die besten Bedingungen für ein solches Vorhaben bietet, denn im Gegensatz zu der Mecklenburger-Seenplatte gibt es dort mehr Anlegemöglichkeiten. Aber vor allem in den Ferien sind auf holländischen Gewässern zahlreiche Feriengäste auf dem Wasser unterwegs, da kann es schon einmal laut und hektisch zugehen.

Deshalb zog es uns nach reiflicher Überlegung nach Mecklenburg-Vorpommern. Dieses Naturschutzgebiet bietet die optimalen Bedingungen mit einer, durch Kanäle und Flüsse verbundenen großen Seenplatte.

So kam eins zum anderen:

Zufällig entdeckte ich eine alte Stahlschute, die ich aufwendig sanierte. Anschließend versah ich sie mit einem Aufbau in Holzständerbauweise den ich, wie bei einem Einfamilienhaus, mit einer hohen Wärmedämmung ausführte. Denn auf ein gut gedämmtes Haus, mag es noch so klein sein, wollte ich nicht verzichten.

Wie es mir gelang, dieses Projekt zu verwirklichen, davon berichte ich in diesem Buch. Ich hoffe, dass meine Leserinnen und Leser von meinen Erfahrungen profitieren.

Ende der Vorschau

als eBook erhältlich für 4,99 Euro

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